JMS Aktivitäten

AUG 8

08.08.25, 10:53 Uhr

Verabschiedung von Margarete Busch

 

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Nach – sage und schreibe – 38 Dienstjahren, 271 unterrichteten Klavierschüler*innen, 
520 Theorie- und Gehörbildungsschüler*innen, weit über 600 Vorspielen und an die 200 Begleitungen beim Wettbewerb Jugend musiziert, verlässt unsere langjährige und hochengagierte Lehrkraft Margarete Busch die JMS, um sich im Ruhestand anderen Dingen zu widmen.

Ein ganzes Berufsleben hat Frau Busch in einem launigen Gedicht zusammengefasst.

Die gesamte Belegschaft der JMS bedankt sich sehr herzlich bei Frau Busch für 38 Jahre engagierte, fachlich fundierte und organisatorisch zuverlässige Mitarbeit an der JMS und wünscht alles Gute für den neuen Lebensabschnitt!

        

Von NRW kam ich einst her. 
Ich kann Euch sagen: Es schwäbelte sehr! 
Ein halbes Jahr musst' erst vergehn, 
bis ich das meiste konnt' verstehn. 
"I han die Woch' it iebe kenne", 
den Satz, den hab' ich oft gehört. 
Und doch sind manchmal meine Schüler 
mit Ju mu - Preisen heimgekehrt. 
 
Der Wettbewerb war oft recht schwer: 
Sechs Bläser begleiten oder noch mehr ... 
Das Beste aber kam erst dann: 
Es schloss sich so manche Dienstreise an. 
Der März, das war die übliche Zeit, 
durchs Ländle zu reisen zum Landesentscheid. 
Ob Mannheim, Ludwigsburg oder Lahr: 
Der Zielort stets ein anderer war. 
 
Ich durft' in all den vielen Jahren 
oft gar zum Bundeswettbewerb fahren! 
Da hab' ich die schönsten Erinnerungen 
an das, was dort ist Tolles erklungen 
von unseren Schülern zu aller Entzücken 
in Hamburg, Berlin, Fürth oder Saarbrücken! 
 
Das Alltagsgeschäft im Musikschulbereich 
war jederzeit auch ganz schön abwechslungsreich. 
Klavier unterrichten, die Chöre begleiten, 
Konzerte und Prüfungen vorbereiten 
mit Sängern, Bläsern und auch Streichern: 
Das alles konnte mich immer bereichern! 
 
Und dann erst die Berge, der Bodensee, 
die blühende Landschaft, im Winter der Schnee! 
Im Allgäu zu leben, bedeutet mir Glück. 
Dorthin will man doch immer wieder zurück! 
Drum möcht' ich jetzt gerne auf Rückzug gehn, 
in eine erholsame Zukunft sehn, 
was Neues mit meiner Zeit anfangen. 
Ihr seht: "In Wangen bleibt man hangen!"
 

AUG 7

07.08.25, 8:47 Uhr

Wir gratulieren herzlich!

 

Anna Prestel 

 Studium Schulmusik an der Hochschule für Musik, Freiburg 

Die 18jährige Violinistin Anna Prestel hat die Aufnahmeprüfung für den Studiengang Schulmusik an der Hochschule für Musik Freiburg erfolgreich bestanden und wird im Herbst 2025 ihr Studium aufnehmen.

Anna begann 2011 mit dem Elementarunterricht bei Rita Endres-Wetzel an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu. Ab 2013 wurde sie über zwölf Jahre hinweg von Claudia Kessler im Fach Violine unterrichtet. Sie spielte in allen Stufen der JMS-Orchester; von den Streichhölzern über das Concertino-Streichorchester, das Jugendstreichorchester, dem Kammermusik-Ensemble, bis zum Städteorchester Württembergisches Allgäu geleitet von Marcus Hartmann und Claudia Kessler.

Anna wurde zweimal mit einem Stipendium der Franz-Xaver-Bucher-Stiftung im Fach Violine bedacht. Sie nahm regelmäßig sehr erfolgreich am Wettbewerb Jugend musiziert teil, sowohl solistisch als auch in verschiedenen Kammermusikformationen (Duowertung, Streichtrio, Duo Klavier und Violine) und qualifizierte sich mehrfach für den Landeswettbewerb. Zudem war sie Preisträgerin des internationalen Carl-Schröder-Wettbewerbs in Sondershausen. 

Anna engagiert sich auch außerhalb der JMS musikalisch: Sie ist Mitglied bei der Jungen Philharmonie Oberschwaben sowie im Ensemble Quarta

Im Fach Klavier wurde sie seit 2020 von Norbert Schuh unterrichtet. Im Bereich Gesang wirkte Anna unter der Leitung von Christian Feichtmair von 2013 bis 2025 im Kinder-, Jugend- und Kammerchor der JMS mit und begleitete die Chöre auch zu Wettbewerben. 2024 übernahm sie am Rupert-Neß-Gymnasium Wangen eine Gesangsrolle im Musical „Sister Act“. Bei den diesjährigen Wangener Festspielen hat Anna die Hauptrolle bei „Peter Pan“ inne. Zusätzlich absolvierte sie bei Margarete Busch den Grundkurs in Gehörbildung

 
Wir gratulieren herzlich und wünschen Anna für ihren weiteren Weg alles Gute!  


  

Bernd Kempter 

 Studiengang Bachelor Gymnasiallehramt Musik mit Hauptfach Schlagwerk                                                      an der staatlichen Hochschule für Musik, Trossingen                                                                                              

Bernd Kempter, 19 Jahre, hat erfolgreich die Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen in Trossingen, Stuttgart und Mannheim bestanden und wird ab Herbst 2025 an der Hochschule für Musik Trossingen den Studiengang Bachelor Gymnasiallehramt Musik mit Hauptfach Schlagwerk studieren. 

Seine musikalische Laufbahn an der JMS begann im Jahr 2010 mit Schlagzeugunterricht, zunächst bei Steffen Oesterle, später bei Matthias Jakob. Im Jahr 2025 erhielt er zudem Gesangsunterricht bei Christian Feichtmair. 

Bernd war Stipendiat der Franz-Xaver-Bucher-Stiftung und wirkte in verschiedenen JMS-Ensembles mit. Besonders hervorzuheben ist seine beeindruckende Teilnahmehistorie bei Jugend musiziert, die ihn mehrfach mit konstant hervorragenden Ergebnissen bis zum Bundeswettbewerb führte. 

  • 2016, 2019, 2021: 1. Preise mit Höchstpunktzahl beim Landeswettbewerb (Schlagzeug)
  • 2020: 1. Preis mit Höchstpunktzahl beim Regionalwettbewerb (Schlagzeug) - Pandemie
  • 2022: 2. Preis beim Bundeswettbewerb (Schlagzeug)
  • 2023: 1. Preis beim Bundeswettbewerb (Euphonium)
  • 2024: 1. Preis beim Bundeswettbewerb (Schlagzeug) 

Früh sammelte er Orchestererfahrung. Ab 2012 spielte er in der Piccolino-Band Isny, 2013 wechselte er zum Jugendblasorchester Isny und seit 2022 ist er Mitglied im Landes-Jugend-Percussion-Ensemble Baden-Württemberg sowie im Sinfonischen Jugendblasorchester Baden-Württemberg

Wir gratulieren Bernd zu dieser beachtlichen musikalischen Laufbahn und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg.  


  

Dmytrii Vasyliev 

 Ausbildung an der Berufsfachschule für Musik, Krumbach 

Der 19jährige Bariton Dmytrii Vasyliev hat die Aufnahmeprüfung an der Berufsfachschule für Musik in Krumbach erfolgreich bestanden und wird dort ab dem Schuljahr 2025/26 seine musikalische Ausbildung beginnen. 

Dmytrii stammt aus der ukrainischen Stadt Cherson und musste zu Beginn der russischen Invasion gemeinsam mit seiner Mutter seine Heimat verlassen. Seit drei Jahren lebt er in Deutschland, besucht die Schule und lernt intensiv Deutsch. 

Seit 2023 erhält er Gesangsunterricht an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu. Zunächst bei Corinne Choi Schutz, später bei Christian Feichtmair. Er trat bereits bei verschiedenen Konzerten öffentlich auf und wurde mit einem Stipendium der Franz-Xaver-Bucher-Stiftung gefördert. Zudem besuchte er bei Margarete Busch den Grundkurs Gehörbildung

Dmytriis Engagement, seine musikalische Entwicklung und seine persönliche Geschichte beeindrucken sehr. Wir gratulieren herzlich und wünschen ihm auf seinem weiteren Weg viel Kraft, Erfolg und Inspiration durch die Musik.  


   

Hendrik Späth 

 Studiengang Bachelor Orchesterinstrumente im Fach Schlagwerk                                                                    an der staatlichen Hochschule für Musik, Trossingen 

Der Schlagzeuger Hendrik Späth, 19 Jahre, beginnt im Herbst 2025 sein Bachelorstudium im Hauptfach Schlagzeug (Orchesterinstrumente) an der Hochschule für Musik in Trossingen. Er wird dort bei Prof. Jochen Schorer studieren, ehemals 25 Jahre beim SWR-Sinfonieorchester sowie Professor in Bern. 

Hendriks musikalische Laufbahn an der JMS begann früh. Mit vier Jahren besuchte er den Elementarunterricht bei Sonja Utz in Amtzell. Schlagzeugunterricht erhielt mit sechs Jahren von Uwe Eichele, der ihn insgesamt 11 Jahre unterrichtete. Parallel dazu erhielt er von 2014 bis 2018 Posaunenunterricht bei Reiner Hobe. Von 2019 bis 2025 wurde er von Matthias Jakob unterrichtet. 2019 bis 2022 hatte Hendrik die Möglichkeit von Matthias Jakob und Uwe Eichele parallel unterrichtet zu werden. 

Hendrik war Stipendiat der Franz-Xaver-Bucher-Stiftung. Er spielte im Vororchester Amtzell, in verschiedenen Schlagzeugensembles und trat mehrfach bei Jugend musiziert an. Hier mit sehr großem Erfolg: zehn Wettbewerbsteilnahmen in den Schlagzeugwertungen führten zu mehreren ersten Bundespreisen. 

Bei Margarete Busch erhielt er Klavierunterricht und belegte den Grund- und Aufbaukurs Gehörbildung/Musiktheorie. Im Schuljahr 2024/25 war Hendrik außerdem als Praktikant an der JMS tätig und gab sein Wissen prächtig an die Schüler weiter. 

Hendrik bedankt sich ausdrücklich bei allen Lehrkräften der JMS für die vergangenen 15 Jahre, ebenso bei seinen Eltern und seiner Schwester für die langjährige Unterstützung und freut sich mit seinen 3 bestandenen Aufnahmeprüfungen an den Hochschulen seine Lehrer mit Stolz erfüllen zu dürfen. 

Wir gratulieren Hendrik herzlich zu seiner beeindruckenden Entwicklung und wünschen ihm viel Erfolg auf seinem weiteren Weg. 

JUN 24

24.06.25, 11:16 Uhr

Bundeswettbewerb Jugend musiziert

Herzlichen Glückwunsch an unsere Schülerin EMILIA MÜLLER aus der Gesangsklasse von Corinne Choi-Schutz, die sich bis in das Finale nach Wuppertal des 62. Wettbewerbes Jugend musiziert gesungen hat und dort "mit sehr gutem Erfolg" mitwirkte.

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JUN 3

03.06.25, 8:23 Uhr

Mädchenkammerchor der JMS erfolgreich beim Wettbewerb des Deutschen Chorfestes in Nürnberg

„La Fenice“, der Mädchenkammerchor der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, hat „mit hervorragendem Erfolg“ beim Chorwettbewerb des Deutschen Chorfestes in Nürnberg teilgenommen. Mit 13,3 von 15 möglichen Punkten erhielten die jungen Sängerinnen einen 2. Preis. Chorleiter Christian Feichtmair: „Der Mut und die intensiven Vorbereitungen haben sich gelohnt. Mit Chorschulen und musischen Gymnasien aus dem ganzen Bundesgebiet mithalten zu können, erfüllt uns alle mit großer Freude! Die Mädchen haben fantastisch gesungen und Jury und Publikum verzaubert. Dazu die einmalige Stimmung in Nürnberg, unbeschreiblich!“
Über vier Festivaltage hinweg versetzten 14.000 Sängerinnen und Sänger bei über 600 Konzerten die fränkische Metropole in ein „Sommerfest der Stimmen“, wie Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König bilanzierte. Von Mittwoch bis Sonntag kamen 115.000 Besucherinnen und Besucher nach Nürnberg, um zuzuhören und auch selbst mitzusingen. Ob in der U-Bahn oder in den Straßen der Altstadt, vielerorts luden - auch abseits der großen Bühnen - Menschen zum gemeinsamen Singen ein. 427 Chöre und Vokalensembles aller Genres vom Kinderchor über einen Männergesangverein bis hin zur Vocal Band präsentierten sich. Christian Wulff, Präsident des Deutschen Chorverbandes und Bundespräsident a.D.: „Das Deutsche Chorfest hat Brücken gebaut, in einer Zeit, in der Mauern entstehen. Es gibt das enorme Interesse an Begegnung, an Gemeinschaft und das Engagement, unser Zusammenleben besser zu machen. Nürnberg wurde vier Tage lang heiter verzaubert.“

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