JMS Aktivitäten

JUL 31

31.07.20, 15:16 Uhr

Personelle Veränderungen

Vielen Dank an die ausscheidenden Kolleginnen und Kollegen und die besten Wünsche für ihren weiteren beruflichen und privaten Lebensweg.

 

Wolfgang FerberMit einem weinenden und einem lachenden Auge werde ich die JMS zum Schuljahresende verlassen. Weinend, weil mir die Arbeit vom ersten bis zum letzten Tag Freude bereitet hat und ich sie vermissen werde. Lachend, weil ich mich auf den kommenden Lebensabschnitt freue.

Bei allen, den vielen Schüler(innen), den lieben Kollegen, allen Schulleitern, der Verwaltung, der Elternvertretung und nicht zuletzt bei unserem Arbeitgeber dem Städte-/ Gemeindeverbund Wangen, Leutkirch, Isny, Kißlegg, Amtzell, Argenbühl, möchte ich mich herzlich für die jahrzehntelange vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit bedanken.

Auch allen Mitwirkenden im Städteorchester „herzlichen Dank“ für viele, viele Stunden gemeinsamen Arbeitens und Musizierens. Ich werde Euch vermissen – besonders die 2. Geigen! Alles Gute Euch und Marcus in dieser gerade schwierigen Zeit!

Dem Personalrat, zu dem ich mich Jahrzehnte zählen durfte, wünsche ich ein glückliches Händchen bei allen Entscheidungen, in hoffentlich guter Zusammenarbeit mit der Schulleitung und dem Städteverbund.

In der Hoffnung, dass die Jugendmusikschule noch viele Jahre positives zur Entwicklung junger Menschen beitragen kann und wird, bleibe ich Euch allen weiterhin herzlich verbunden und wünsche alles Gute.

Wolfgang Ferber

 

Klaus StrobelNun ist es also soweit, nach mehr als 40 Jahren Gitarrenunterricht an der Jms darf ich in den sogenannten Ruhestand. Wobei dies für mich kein Stehenbleiben, sondern die Möglichkeit für ein ruhigeres Weitergehen bedeutet.
In all diesen Jahren war die Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen, trotz mancher Herausforderungen, stets bereichernd und oft mit viel Freude verbunden.
Ich bedanke mich bei den Eltern für ihre Unterstützung und ihr Vertrauen, bei den Schülern und Schülerinnen für ihr Engagement und bei den Kollegen und Kolleginnen, sowie der Schulleitung und Verwaltung für ihre Wertschätzung.
Meinem Nachfolger, Herrn Omelchak, wünsche ich viel Freude und Erfolg für seine neuen Aufgaben.

Klaus Strobel

 

Liebe Schüler, liebe Kollegen, sehr geehrte Eltern oder auch immer noch einfach nur „Moin“,
was für ein Jahr!

Henrika KummutatNeue Region, neue Menschen, viele neue Erfahrungen und ja, leider auch Corona. Nicht nur für mich verlief dieses vergangene Schuljahr wohl etwas anders, als man es sich vorgestellt hatte. Sicher wäre es schön gewesen, wenn ich die Musikschultage, Konzerte, andere Veranstaltungen oder ähnliches miterlebt hätte. Aber dieses Jahr war halt vieles anders. Trotz allem habe ich neben zahlreichen unvergesslichen Erlebnissen, lieben Menschen, die mich mit offenen Armen empfangen haben, eben auch Krisenmanagement, verbunden mit sehr viel Organisation, an der Musikschule erlebt. Das alles führte dazu, dass ich dieses Jahr Einblicke in die internen Abläufe der JMS gewinnen konnte, die ich in jedem anderen Jahr nicht kennengelernt hätte. Ich „durfte“ erleben, was es heißt, wenn Stunde um Stunde die Verordnungen, die den alltäglichen Betrieb einschränken, erlassen werden. Leider gehörte dazu auch, dass ich für einen Monat freigestellt wurde und in dieser Zeit nur auf Besserung der Gesamtsituation hoffen konnte, nicht zuletzt natürlich auch darauf, dass es für mich möglich sei, nach Wangen zurückzukehren.

So liegt nicht nur hinter mir ein lehrreiches Jahr, sondern auch hinter Ihnen allen. Aber zum Glück habe ich neben einschränkenden Verordnungen, insbesondere in meinen letzten Wochen, eben auch Gegenteiliges erfahren. Lockerungen, die kurzfristig entschieden, dass ich ins württembergisches Allgäu zurückkehren durfte oder auch welche, die die langsame Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebes erlaubten. So war es doch umso schöner nach langer Zeit der Stille wieder Musik aus den Räumen der JMS zu hören.

Schweren Herzens, und doch natürlich auch voller Aufregung, führt mein Weg mich nun weiter. Voraussichtlich bleibe ich als „Nordlicht“ dem Süden des Landes treu und werde mein Studium der Germanistik und Skandinavistik zum Wintersemester in Freiburg aufnehmen.

Nun bleibt mir an alle, die ich in diesem wundervollen Jahr kennenlernen durfte, ein großes DANKE auszusprechen. Vielen, vielen Dank an Herrn Wagner und das Team der JMS für die Chance, für ein Jahr ein Teil von Ihnen und euch gewesen sein zu dürfen. Es war ein besonderes, aufregendes und trotz allem ein wunderschönes Jahr, das ich auf gar keinen Fall missen möchte.

Ich wünsche Ihnen und euch, und natürlich auch der JMS, nach dieser besonderen Zeit, die uns alle wohl in Erinnerung bleiben wird, vor allem weiterhin ein fröhliches Musizieren.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge, tschüss und ade,
Henrika Kummutat

 

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern,
geschätzte Kolleginnen und Kollegen,

Isabella Mattmeine Zeit als Karenzvertretung an der JMS geht nun nach fast zwei Schuljahren zu Ende und ich darf meine Horn- bzw. Tenorhornklasse wieder an meine Vorgängerin Daniela Bischof zurückgeben.
An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei Herrn Dr. Wagner für die angenehme und unterstützende Zusammenarbeit bedanken. Ein weiterer Dank gilt allen Kolleginnen und Kollegen, wie auch der Geschäftsstelle, die stets ein offenes Ohr für meine Fragen hatten und mich herzlich im JMS-Team aufgenommen haben.
Mein größter Dank gilt aber natürlich allen Schülerinnen und Schülern in Leutkirch, Isny und Wangen, ohne die all dies nicht möglich gewesen wäre. Ich habe sehr viel über diese kurze Zeit gelernt und hatte riesen Spaß mit euch zu arbeiten und euch musikalisch aber auch menschlich entwickeln zu sehen. Natürlich möchte ich mich auch bei allen Eltern für die gute Zusammenarbeit bedanken. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern, wie auch dem gesamten JMS-Team alles Gute für die Zukunft und weiterhin viel Freude beim Musizieren.

Isabella Matt

 

 

Herzlich Willkommen den neuen Kolleginnen und Kollegen an der JMS!

Elfriede JochamLiebe Schüler, liebe Kollegen,
sehr geehrte Eltern,

mein Name ist Elfriede Jocham, wohne mit meinem Mann und meiner inzwischen erwachsenen Tochter schon über 20 Jahre in Wangen.
Bisher war ich im Bereich der Finanzbuchhaltung und der Einkommensteuer tätig.

Während ich meine Tochter über viele Jahre in den Querflötenunterricht begleitete, habe ich die Musikschule als kreative Einrichtung kennengelernt. Daher habe ich mich riesig gefreut, als ich die Zusage für die Stelle als Bürokraft erhielt.

Seit dem 15.06.2020 bin ich nun die „Neue“, die Martina Werner und Beate Flock in Zukunft unterstützen wird.

Seit dem ersten Tag fühle ich mich richtig wohl, und ich bedanke mich ein Teil des JMS-Teams sein zu dürfen. Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit!

Herzliche Grüße
Elfriede Jocham

 

Vinka HauserAls kleines Kind wurde ich von dem Geigenklang meines Onkels, der Geiger war, verzaubert. Ich fühlte mich dem Klang so hingezogen, dass ich bald auch selber das Instrument erlernen wollte.
Meine ersten musikalischen Schritte habe ich im Internat der Musikschule für hochbegabte Kinder (www.talenti.edu.rs) in meinem Heimatland Serbien gemacht. Meine Liebe zum Instrument und der Musik wurde an dieser besonderen Institution noch weiter vertieft und verfeinert. Anschließend führt mich mein musikalischer Weg zum Studium an die Hochschule für Musik in Belgrad, wo ich meine Abschlussprüfung im Fach Violine - Konzertexamen mit Auszeichnung abgeschlossen habe. In allen diesen Jahren war ich in vielfachen Bereichen der Musikwelt tätig. Als Lehrerin an der Musikschule „Kosta Manojlovic“ - Zemun, als Mitglied des Kammerorchesters Dusan Skovran - Belgrad und als Solistin mit den Belgrader Philharmonikern.

Die Welt durch die Musik zu bereisen, sehe ich als ein großes Glück und Privileg an. Und so führt mich meine Reise durch die Musikwelt weiter nach München, wo ich am damaligen Richard Strauss Konservatorium mein Meisterstudium abgeschlossen habe. Es folgten Jahre in denen ich meine pädagogischen Erfahrungen noch weiter vertiefen konnte, vor allem durch die Zusammenarbeit mit der Prof. Olga Voitova- Bloch (Hochschule für Musik München), bei der ich als Assistentin in der Jungstudenten Klasse gearbeitet habe. Parallel dazu war ich vom 1991-1997 freie Mitarbeiterin im Münchener Rundfunk Orchester (BR) zu dem ich bis heute noch Kontakt pflege.

Auch da hat meine Musikreise nicht ihr Ende erreicht. Spanien, genauer gesagt die Stadt La Coruña ist meine nächste musikalische Heimat gewesen. Im dortigen Sinfonieorchester (www.sinfonicadegalicia.com) habe ich 18 Jahre meines Berufslebens mit sehr anspruchsvollen Aufgaben und Herausforderungen verbracht. Dass ein Sinfonieorchester sich auch als Bildungsinstitution sieht, ist nicht sehr üblich. Die Gründung und der Aufbau der Orchesterschule, an der ich als Geigendozentin von Anfang an tätig war, hat sehr viele Früchte getragen. Einige der Schüler/Innen und Studenten/Innen, die im Laufe der letzten 20 Jahre an der Orchesterschule der OSG (Orquesta Sinfonica de Galicia) waren, sind heute Mitglieder in renommierten Orchestern der Welt, z.B. in Berlin, Stuttgart, Amsterdam, Basel …um nur ein paar zu nennen.

In allen den Jahren durfte ich als Musikerin sehr viel Länder der Welt besuchen und mit wunderbaren Menschen zusammen musizieren. Von Japan, bis Brasilien, Argentinien, Russland, Belgien, Frankreich, Chile, Uruguay, Spanien, Österreich, Kroatien ….. und die Reise geht weiter.

Seit drei Jahren ist meine neue musikalische Heimat das Allgäu und der Bodenseekreis geworden. Als neues Mitglied der großen JMS Familie, ist es mir eine große Freude meine musikalischen Erfahrungen an die jungen Geiger und Geigerinnen weitergeben zu dürfen. Sie, für ihre eigene, persönliche Musikreise zu inspirieren und einzuladen, sehe ich als Ziel meiner pädagogischen Arbeit. Und vielleicht meine Schüler/Innen mit dem Klang der Violine genauso zu verzaubern, wie ich von dem Geigenklang meines Onkels verzaubert wurde.

Vinka Hauser

 

Isabella KaniaIsabella Kania wuchs in Bad Tölz auf und bekam dort auch mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht bei Frau Atsuko Heuberger. Nach Absolvierung des Abiturs begann sie 2018 ihr Studium am Vorarlberger Landeskonservatorium bei Herrn Benjamin Engeli und wird ihren Bachelor voraussichtlich 2022 beenden. Die 22-Jährige besuchte nationale und internationale Meisterkurse.

Seit Juni 2020 ist Isabella in Vertretung für Frau Miriam Heuberger an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu.

Isabella Kania

 

Mihaela Elena MateiMihaela Elena Matei wurde 1979 in Bukarest geboren. Obwohl sie nicht aus einer Musikerfamilie entstammt, wurde ihr musikalisches Talent sehr früh entdeckt und Mihaela Elena Matei somit schon im Alter von 5 Jahren in die Begabtenförderung der Musikschule George Enescu in Bukarest aufgenommen.

1998 schloss sie das Musikgymnasium mit dem Abitur ab. Während der Schulzeit gewann sie mehrere Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben und sammelte Erfahrungen als Solistin und Orchestermusikerin.

Als 2. Konzertmeisterin des Jugend Symphonie Orchester Bukarest wirkte Mihaela Elena Matei an mehreren CD-, Rundfunk- und TV-Aufnahmen mit.

Von 1998 bis 2000 studierte Mihaela Elena Matei an der Staatlichen Hochschule für Musik in Bukarest, Hauptfach Violine. Wichtige musikalische Impulse erhielt sie in ihren Jugendjahren von Prof. Rudolf Stamm, Prof. Nicolae Bilciurescu, Prof. Modest Iftinchi und Prof. Stefan Gheorghiu.

Ab 2000 setzte sie ihr Studium an der Staatlichen Hochschule für Musik Trossingen, Hauptfach Violine, bei Prof. Wolfram König fort, in dessen Klasse Mihaela Elena Matei im Jahr 2005 ihren akademischen Grad als „Diplom-Musiklehrerin“ mit Auszeichnung erhielt.
2005-2006 studierte sie Viola als Hauptfach bei Prof. James Creitz. Ihr Master Studium im Studiengang Künstlerische Ausbildung mit Hauptfach Violine absolvierte sie im Jahr 2009 bei Prof. Kamilla Schatz und Prof. Rudolf Rampf mit dem akademischen Grad „Diplommusikerin“.

In all den Jahren, in denen die Violine, die Viola und die Musik für Mihaela Elena Matei die Hauptrolle spielten, war sie u.a. Mitglied der Südwestdeutschen Philharmonie Konstanz, Stimmführerin des Collegium Musicum St. Gallen, Stellv. Konzertmeisterin des Tübinger Kammerorchester, Stimmführerin der Camerata Vitodurum Winterthur und musizierte neben und unter der Leitung namhafter Musiker wie Gideon Kremer, Dmitry Sitkovetsky, Heinrich Schiff, Mischa Maisky, Ovidiu Badila, Kirill Petrenko, Pavel Berman, Vadim Repin, Viktor Tetriakov und Vladimir Spivakov.

Weitere musikalische Erfahrungen sammelte Mihaela Elena Matei bei Meisterkursen mit Stefan Ruha, Ion Voicu, Federico Agostini, Ulf Hölscher, Dmitry Sitkovetsky und Christoph Schickedanz.

Ihre Begeisterung für die Streichinstrumente und die Musik wollte Mihaela Elena Matei nicht nur für sich behalten, weshalb sie ihren pädagogischen Werdegang im Jahr 2004 an der Musikschule Trossingen begann und ihn bis heute u.a. an der Musikakademie Villingen-Schwenningen sowie der Musikschule Konstanz fortsetzt.

Ab September 2020 freut sie sich darauf, ihre pädagogischen und musikalischen Erfahrungen an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu weiter zu führen und weitergeben zu können.

Mihaela Elena Matei

 

Judith WiedemannLiebe Schüler, liebe Kollegen, sehr geehrte Eltern,

vor 19 Jahren begann mein musikalischer Weg an der JMS. Nach der musikalischen Früherziehung verbrachte ich neben Cellounterricht, Chor und Orchester die meiste Zeit im Klavierunterricht bei Norbert Schuh. Derzeit studiere ich am Vorarlberger Landeskonservatorium in Feldkirch Instrumentalpädagogik im Hauptfach Klavier bei Gerhard Vielhaber, sowie als zusätzlichen Schwerpunkt Elementare Musikpädagogik. Nun freue ich mich, wieder zur JMS zurückzukehren und die Elternzeitvertretung für Miriam Heuberger in Kißlegg übernehmen zu können.

Judith Wiedemann

 

 

Dmytr0 OmelchakDmytro Omelchak ist ukrainischer Gitarrist und wird ab September an der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu unterrichten.

Er hat im Alter von acht Jahren seinen ersten Unterricht auf der Gitarre bekommen. Im Laufe seiner Ausbildung in der Ukraine an dem Musikkolleg in Luhansk und der Nationalen Universität der Künste in Charkiw konnte er sein Spiel durch die Einflüsse weiterer Lehrer wie Mikhail Tuschtschenko und Jurij Fomin verfeinern.

Als Stipendiat des DAAD (Deutscher Akademischer Austauschdienst) setzte er das Studium in Deutschland an der Musikhochschule Münster bei Prof. Reinbert Evers fort. Ab 2015 erwarb sich Dmytro bei Prof. Tomasz Zawierucha an der Folkwang Universität der Künste in Essen, weitere künstlerische Fähigkeiten und schloss im Jahr 2019 seinen Exzellenzstudiengang „Konzertexamen“ ab.

Im Zuge seines Studiums hatte Herr Omelchak das Privileg Meisterkurse bei großen Interpreten unserer Zeit zu besuchen. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe: Spanien, Deutschland, Belgien, Niederlande, Frankreich, China, Großbritannien, USA und spielt weltweit Konzerte.

Dmytro Omelchak

 

Tom Raule"Hallo mein Name ist Tom Raule

und ich bin der neue Schlagzeuglehrer an der Jugendmusikschule. Ich war selbst zehn Jahre an der JMS als Schüler und es war eine spannende und bereichernde Zeit für mich. Nach meiner Schulzeit in Wangen habe ich Musik studiert und komme nun an den Ort zurück, an dem ich das Schlagwerk kennen und lieben lernte. Ich wünsche allen Schülerinnen und Schülern den selben Spaß und Erfolg den ich an der JMS mit all den Vorspielen, Konzerten, Wettbewerben und vielem mehr hatte."

Liebe Grüße
Tom Raule