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JUN 28

28.06.19, 10:16 Uhr

Jugend musiziert ist mehr als nur ein Wettbewerb

Musikschüler teilen die Leidenschaft für die Musik mit anderen –

Hervorragende Ergebnisse beim Bundeswettbewerb

Eine begeisterte Bilanz ziehen die Musikschülerinnen und Musikschüler nach dem Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ in Halle. Tolle Ergebnisse und nicht weniger schöne und interessante Erlebnisse brachten sie mit nach Hause.

Es war schon was Anderes in den großstädtischen Räumen aufzutreten als zu Hause. Die Schlagzeuger spielten beispielsweise in einem Varieté-Theater. Hendrik Späth, der als gerade noch Siebtklässler bereits den zweiten Bundeswettbewerb bestritt, war sehr angetan: „Die Akustik in dem Raum einfach cool“, sagte er. Das Klavier-Kammerensemble mit Matthias Steidele (Klavier), Teresa Schmitz (Klarinette) und Sofia Hauser (Violoncello) hingegen fand sich im riesigen Georg-Friedrich-Händel-Saal wieder. „Das war für uns ein bisschen schwierig, weil wir ganz hinten auf der Bühne saßen und dann den Saal nicht ganz ausfüllten. Aber es hat trotzdem riesig Spaß gemacht“, sagte Teresa Schmitz. Und das nicht nur, weil der Wettbewerb eine besondere Herausforderung war. „Es war einfach toll, so viele Jugendliche zu treffen, die mit gleicher Leidenschaft musizieren“, fügte sie an.

Ähnlich empfand es auch Chiara Wetzel, die mit Priska Keller und Larissa Ziegler als Gitarrenensemble antrat. „Für mich war das eine Mega-Erfahrung, vor allem weil es bei uns sonst kaum Gitarrenensembles gibt.“ So hatten die drei Musikerinnen Gelegenheit, auch mal anderen zuzuhören. „Wir hatten schon Befürchtungen, weil mehrere andere dasselbe Stück spielten“, sagt sie. Grundlos, wie sich am Ende mit ihrem zweiten Platz zeigte.

Mit einem Schreck starteten die Sängerinnen Käthe Hartmann und Lara Autenrieth in den Morgen. „Wir hatten keine Stimmen“, sagten sie. Doch bis zum Auftritt hatte sich zum Glück Normalität eingestellt.  „Das kann auch entlasten, wenn so etwas passiert“, kommentierte der Leiter der Jugendmusikschule Württembergisches Allgäu, Dr. Hans Wagner, der die erfolgreichen Musikschülerinnen und –schüler allesamt beglückwünschte. „Ich bin sehr beeindruckt von dem Weg, den ihr gemacht habt. Ihr habt euch 14 oder 15 Monate lang auf diesen Wettbewerb vorbereitet. Da muss man auch mal beißen und mit festem Willen dranbleiben – auch wenn es mal nicht so gut läuft.“ Dies sei eine Erfahrung, die auch in anderen Lebensbereichen nützlich werden könne.

Angesichts der Tatsache, dass der Veranstaltungsort Halle nicht eben ums Eck lag, nutzte der eine oder anderen Teilnehmer Ort und Zeit für einen Kurzurlaub und Erkundungen nach Leipzig, das nur wenige Kilometer entfernt liegt und allgemein als cool empfunden wurde. Johannes Kächele beispielsweise besuchte nicht nur das Bach-Museum, sondern hatte auch Gelegenheit den Thomaner-Chor zu hören. Beides hinterließ nachhaltigen Eindruck.

Franz-Xaver-Bucher-Stiftung unterstützt finanziell

All dies wird nicht nur durch den Fleiß der Musikschülerinnen und Musikschüler, die Unterstützung durch ihre Eltern und das sehr oft weit über das Erwartbare hinausgehende Engagement ihrer Lehrkräfte ermöglicht. Die Franz-Xaver-Bucher-Stiftung trägt ihren Anteil zum Erfolg bei, indem sie extra Unterrichtszeit finanziell unterstützt, wie deren Vorsitzende Doris Ziegler sagt. Für das kommende Schuljahr steht bereits die Einzelförderung von sechs jungen Menschen sowie die Komplettförderung von vier Ensembles und einer Band fest. Insgesamt stellt die Stiftung 16.500 Euro für 2019/20 zur Verfügung, um besonders begabte Musikschüler und Musikschülerinnen zu fördern.

Die Ergebnisse des Bundeswettbewerbs im Einzelnen

Streichinstrumente:

Kontrabass: Felix Wetschorek, 21 Punkte, 3. Platz

Schlagzeug:

Percussion (alle): Hendrik Späth, 23 Punkte, 2. Platz, Johannes Kächele, 24 Punkte, 1. Platz, Tim Waizenegger, 24 Punkte, 1. Platz

Ensemblewertung:

Klavier-Kammermusik: Matthias Steidele (Klavier), Teresa Schmitz (Klarinette), Sofia Hauser (Violoncello), 20 Punkte, 3. Platz

Klavier und ein Blasinstrument: Ruben Dorn (Klavier), Julia Ziegler (Querflöte), 23 Punkte, 2. Platz

Vokalensemble: Lara Auterieth, Käthe Hartmann (Duo Gesang), 24 Punkte, 1. Platz

Zupfensemble: Priska Keller, Chiara Wetzel, Larissa Ziegler (Gitarrentrio), 23 Punkte, 2. Platz

 

Bild

Strahlen zurecht: Die Musikschülerinnen und Musikschüler und JMS-Leiter Dr. Hans Wagner angesichts der erfolgreichen Teilnahme am Bundewettbewerb Jugend musiziert. Foto: sum

 

 

JUN 25

25.06.19, 10:37 Uhr

Internationaler Dirigier-Meisterkurs in Budapest

Marcus Hartmann war einer von insgesamt 12 Dirigent*innen, die vom 28. Mai bis zum 7. Juni zum internationalen Meisterkurs für Dirigieren in Budapest zugelassen waren. Der Kursleiter, Prof. Andras Deak, hatte die Teilnehmer*innen aus der ganzen Welt im Vorfeld ausgewählt. Deutschland wurde einzig durch Marcus Hartmann vertreten. Daneben waren Teilnehmer*innen aus Japan, Australien, USA, Südkorea, Türkei, Ungarn, Russland China und Israel nach Budapest angereist.

10 Tage (und die meisten Nächte) lang wurden Partituren studiert, erhielt man Unterricht, optimierte die Schlagtechnik und erprobte das Gelernte mit dem Orchester. Als Abschluss des Meisterkurses fand ein Wettbewerb der Dirigenten statt. Marcus Hartmann erzielte den sagenhaften 3. Preis, also die Bronze-Medaille, hinter den Teilnehmer*innen aus Japan und den USA. Als Preisträger durfte er auch beim Abschlusskonzert im vollbesetzten Theatersaal als Dirigent mitwirken.

Wir gratulieren herzlich zu diesem tollen Erfolg!!!

 

 

JUN 25

25.06.19, 9:18 Uhr

JMS-Chöre erfolgreich

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Die JMS-Chöre "La Cantoria" (Kinder- und Jugendchor) sowie "La Fenice" (Kammerchor) waren mit insgesamt 60 Sängerinnen und Sängern beim Kinder- und Jugendchorwettbewerb am 25. und 26. Mai 2019 im nordrheinwestfälischen Erwitte vertreten. Trotz der illustren Konkurrenz - insgesamt beteiligten sich 36 Kinder- und Jugendchöre aus Österreich und Deutschland am Wettbewerb - konnten die JMS-Sängerinnen und -Sänger die Jury überzeugen.

"La Fenice" erzielte in der höchsten Kategorie der Jugendchöre mit 19,6 von 25 Punkten das Prädikat mit "gutem Erfolg".

"La Cantoria" konnte dieses tolle Ergebnis noch überflügeln. Mit 23,7 Punkten ersang sich der Chor einen 2. Platz - nur knapp hinter der Singschule der Oper Graz.

Herzliche Gratulation allen Sängerinnen und Sängern, Frau Busch am Klavier, den mitgereisten Schlagwerkern und natürlich dem Chorleiter, Herrn Feichtmair! Ihm gebührt ein großes Dankeschön für das Engagement in der Chorarbeit und speziell bei der Vorbereitung auf den Wettbewerb!